Mythos "Passives Einkommen" ... die Wahrheit!

Passiv Geld verdienen während man den Tag genießt?
Weniger arbeiten und trotzdem reich werden?
Möchten das nicht alle?
Passives Einkommen generieren ist gerade bei Selbstständigen ein verbreitetes Ziel.

Doch die Wenigsten schaffen es.
Schnell Geld verdienen und mithilfe vom passiven Einkommen seinen Unterhalt zu bestreiten ist nicht leicht.
Viele scheitern schon bevor noch die ersten passiven Euros fließen.

Was die häufigsten Irrtümer und Fehler sind, wie Du diese vermeidest und echtes passives Einkommen aufbaust, erfährst Du in diesem Beitrag. Viel Spass!

Passives Einkommen...Was ist das überhaupt?

Ganz einfach: Du generierst Einkommen, verdienst Geld, das nicht unmittelbar an eine Aktivität, die den Einsatz Deiner eigenen Zeit bedingt, gebunden ist.

Bereits hier möchte ich mit einem weitverbreiteten Vorurteil aufräumen:
Es gibt viele Möglichkeiten, passive Einkommensströme aufzubauen, nicht nur das "berühmte" Geld verdienen im Internet oder über ein Online-Business.

Aufbau von passivem Einkommen

Typischerweise wird zuerst eine passive Einkommensquelle mit viel aktiver Arbeit aufgebaut, um dann die Früchte in Form von passivem Einkommen zu ernten.
Und auch hier ganz klar:
Ohne eigenes Invest geht gar nichts: Zeit, Geld, Know-How

Ich selbst erhalte fast täglich E-Mails über "verlockende" Angebote, wie man schnell, unkompliziert und quasi zum 0-Tarif passiv Geld verdienen kann. Wie oben erwähnt natürlich im Internet.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Einkommensquellen für passive Einkommen:

  • Immobilien
  • Wertpapiere
  • Digitale Produkte (EBooks, Online-Kurse, Software...)
  • Affiliate-Programme
  • Dropshipping/FBA ((fullfilled by Amazon)
  • MLM/Strukturvertrieb
  • Werbung (Google, Youtube, Influencer)
  • ...

Das ist nur eine kleine Auswahl, laufend werden neue entwickelt, gerade im digitalen Bereich.

Viele Quellen sind weder passiv noch Einkommensquellen.

Folgende Kriterien sollen Dir bei Deiner Beurteilung und Auswahl helfen.

#1 Gibt es einen Cashflow?

Passives Einkommen generieren bedeutet schlicht, dass regelmäßig Geld fließen muss … und zwar in Deine Richtung. In Form von Auszahlungen, Umsätzen, Tantiemen, Provisionen, aber in jedem Fall Geld auf das Du Zugriff habst.

#2 Grad der Passivität

Ein Buch zu schreiben, über Amazon herauszubringen und zu verkaufen hat eine sehr hohe Passivität. Es gibt fast nichts mehr zu tun, wenn das Buch erst einmal publiziert und die Marketingparameter richtig eingestellt sind.
Das Geschäftsmodell Wohnungen über Airbnb zu vermieten hat einen deutlich niedrigeren Grad an Passivität. Da gibt es erfahrungsgemäß immer irgendetwas zu tun, Reparaturen und Wartungsarbeiten, Reinigung, Reklamationsbearbeitung, Schlüsselübergaben etc.

#3 passive Lebensdauer

Das Know-how im Online Kurs ist irgendwann überholt, der E-Mail-Verteiler ist durch viele Affiliate-Angebote irgendwann ausgelutscht und die Netzwerkmarketingstruktur braucht auch laufend frisches Blut.
Je länger die passive Lebensdauer ist, desto besser für Dich. Achte aber stets darauf, dass Du rechtzeitig beginnst wieder aktiv zu werden.

#4 Aufbauaufwand

Natürlich ist der Aufwand, den Du betreiben musst, um für sich eine passive Einkommensquelle zu schaffen, ein durchaus relevanter Punkt. Aufwand kann dabei in Zeit (vor allem Deine eigene) und Geld (Dein eigenes und das anderer) bestehen.

#5 Ertragspotential

Du allein entscheidest, auch bei der Auswahl der Einkommensquelle, mit welchen Ertragserwartungen Du Dein passives Einkommen generieren willst.

#6 Es muss zu Dir passen

Es macht einen großen Unterschied, ob Du nebenberuflich selbstständig, passives Einkommen generieren willst oder als "Hauptjob". Es ist immer von Vorteil, wenn Du passive Einkommensquellen aufbaust, die zu Dir und Deinen Know-How passen.

Ob eine passive Einkommensquelle eine potenziell gute ist hängt wesentlich vom Mix dieser 6 Faktoren ab.
Die Gesamtnote, die Du vergibst hängt aber auch von Deiner individuellen Gewichtung der Faktoren ab. Ist die hohe Passivität wichtiger oder der geringe Aufbauaufwand? Wenn Geld nicht die knappe Ressource ist, bist Du vielleicht eher bereit sich mit einem höheren Aufbauaufwand, mehr Passivität oder eine längere passive Lebensdauer zu erkaufen.

Passives Einkommen - die häufigsten Irrtümer

Die meisten E-Book Autoren, Online-Kurs Ersteller, Affiliate Marketer, MLM Betreiber, Amazon Verkäufer oder Blogger verdienen wenig bis gar nichts. Die meisten werfen sogar das Handtuch bevor die ersten passiven Einkommensströme zu fließen beginnen. Das hat damit zu tun, dass man verbreiteten Irrtümern in Bezug auf passives Einkommen aufsitzt und grundlegende Fehler bei Auswahl und Aufbau der passiven Einkommensquelle begangen werden.

Die "Eierlegende Wollmilch-Sau"

Viel zu oft und leichtfertig wird eine passive Einkommensquelle, die gerade angesagt ist, gewählt. Die „aktuelle Sau“ die gerade durch das Dorf getrieben wird. Das was viele andere auch machen, wird nachgeahmt. Dabei wird das Geschäftsmodell an sich zu wenig oder gar nicht kritisch hinterfragt. Viele lassen sich von scheinbaren Erfolgen der Verkäufer der passiven Einkommensquellen blenden.

Der Aufbauaufwand wird unterschätzt

… oft auch, weil er von denen, die die passive Einkommensquelle propagieren bzw. gegen Geld vermarkten und verkaufen, untertrieben wird. Erfahrungsgemäß ist vieles nicht so einfach wie es scheint, wenn es um den Aufbau eines Business geht. Gehe grundsätzlich davon aus, dass es länger dauert, mehr kostet und viel mühsamer ist als Du Dir das vorstellen kannst bzw. es Dir jemand weißmachen will.

Passiv ist oft nicht passiv

Das passive Einkommen ist oft gar nicht so passiv, sondern entpuppt sich als durchaus sehr aktive Tätigkeit. Wenn Du z.B. zufrieden damit bist, dass Dein Buch, das Du über Amazon verkaufst 50 € im Monat an Tantiemen erzielt, dann jannst Du das extrem passiv betreiben. Sollen die Einnahmen hingegen wachsen und 500 oder 1.000 € pro Buch sein, dann nimmt der Grad der Passivität deutlich ab.

Passiv ist nicht lange passiv

Das passive Einkommen ist zwar hochgradig passiv, allerdings nicht sehr lange. Viele Dinge und Themen kommen so schnell aus der Mode – vor allem, wenn Du auf aktuelle Trends setzt – dass die passive Einkommensquelle sehr rasch austrocknet und Du Dich wieder – sehr aktiv – in der Aufbauphase befindest.

Zusammenfassung

Passive Einkommen "schüttelt" man nicht einfach mal so "im Vorbeigehen"...sofern es erfolgreich sein soll!
Dafür ist Geduld, Zeit und auch Arbeit nötig.

Falls Du ernsthaft interessiert bist, ein echtes passives Einkommen,
haupt- oder nebenberuflich als 2. Standbein, aufzubauen, empfehle ich Dir das Buch von Thomas Klußmann “Kickstart Passives Einkommen – 8 geniale Erfolgsgeschichten für ein attraktives Passives Einkommen”.

Kein Gelaber, sondern echte Geschichten von echten Menschen, die es geschafft haben.

 

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